Blick ins Studio · LinkedIn-Aufbau
Case 05 · Outreach Studio

LinkedIn-Kanal für die Geschäftsführung: Wie ein Metallumformer planbar bei neuen Zielkunden sichtbar wird

Ein Auftragsfertiger für Metallumformung baut mit Outreach Studio einen LinkedIn-Kanal für die Geschäftsführung auf, weil starkes Wachstum allein keine verlässliche Zahl neuer Anfragen bringt.

Starkes Wachstum, aber Sichtbarkeit dem Zufall überlassen

Das Unternehmen ist in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen. Neue Kunden kamen dabei überwiegend über Bestandsgeschäft und Empfehlungen zustande, nicht über einen aktiv gesteuerten Kanal. Zwischen zwei Projekten fehlte eine Konstante, über die das Unternehmen bei relevanten Entscheidern im Gedächtnis blieb.

Die Ausgangsfrage war deshalb nicht, ob mehr Sichtbarkeit gebraucht wird, sondern wie sie entstehen kann, ohne dass die Geschäftsführung dafür ihren eigentlichen Job vernachlässigt. Ein ähnliches Ausgangsproblem beschreibt der Case zur SEO-Agentur ohne systematische Pipeline: organisches Wachstum ohne einen aktiv gesteuerten Kanal.

Keine Zeit für einen eigenen Kanal in der Geschäftsführung

Der Geschäftsführer trägt operativ Verantwortung für ein wachsendes Unternehmen. Für regelmäßiges Schreiben, Themenfindung oder das Beobachten der eigenen LinkedIn-Zahlen bleibt in diesem Alltag praktisch keine Zeit. Ein Kanal, der von der ersten Idee bis zur Veröffentlichung eigenständig gepflegt werden müsste, wäre in der Praxis nach wenigen Wochen wieder eingeschlafen.

Warum genau das bei vielen Gründern und Geschäftsführern der eigentliche Grund für einen fehlenden Kanal ist, und nicht mangelndes Fachwissen, ordnet der Artikel Keine Zeit, kein Thema, kein Bock: Was hinter der LinkedIn-Zurückhaltung vieler Gründer steckt ein.

Ziel: planbare Sichtbarkeit statt Zufalls-Anfragen

Definiert wurde ein klares Ziel: keine einzelnen viralen Beiträge, sondern ein Kanal, der über Monate hinweg regelmäßig sichtbar bleibt, damit Entscheider dem Unternehmen bereits begegnet sind, bevor der erste konkrete Kontakt entsteht. Wachstum sollte sich damit nicht mehr ausschließlich aus dem Bestandsnetzwerk speisen.

Der Kanal zielt damit nicht ausschließlich auf Kontakte mit akutem Bedarf. Entscheider informieren sich häufig frühzeitig: In einer Edelman-LinkedIn-Studie mit rund 3.500 Führungskräften und Entscheidern gaben 75 Prozent an, dass Thought Leadership sie dazu gebracht habe, Angebote zu recherchieren, die zuvor nicht auf ihrer Shortlist standen. Kontinuierliche Sichtbarkeit schafft damit Vertrautheit, bevor ein konkretes Beschaffungsprojekt beginnt. Wie vorhandenes Fachwissen strukturiert und zugänglich aufbereitet wird, zeigt der Case zum Content-Framework für eine spezialisierte Beratung.

Vorgehen: persönliches Profil, Interview-Prozess, feste Kadenz

Primärkanal ist das persönliche LinkedIn-Profil des Geschäftsführers, nicht die Unternehmensseite. Das persönliche Profil ist dabei nicht nur der glaubwürdigere Absender, sondern erweitert auch die organische Verteilung: LinkedIn zufolge verfügen Mitarbeitende durchschnittlich über Netzwerke mit zehnmal so vielen Verbindungen wie die Follower-Zahl einer Unternehmensseite. Inhalte aus persönlichen Netzwerken erzielen laut LinkedIn zudem im Schnitt eine doppelt so hohe Klickrate wie identische Beiträge von Unternehmensseiten. Die Unternehmensseite bleibt deshalb ein sinnvoller Verstärker, der Geschäftsführer ist jedoch der primäre Absender.

Für komplexe B2B-Leistungen ist diese Form der Sichtbarkeit besonders relevant. 73 Prozent der B2B-Entscheider bewerten hochwertige Fachinhalte als vertrauenswürdigere Grundlage zur Einschätzung von Fähigkeiten und Kompetenz eines Anbieters als klassische Marketingunterlagen. Gleichzeitig sind 90 Prozent eher offen für spätere Vertriebsansprache, wenn ein Unternehmen fortlaufend hochwertige Thought-Leadership-Inhalte veröffentlicht.

Damit der zeitliche Aufwand für die Geschäftsführung gering bleibt, läuft die Inhaltserstellung über einen strukturierten Interview-Prozess: Themen, Projekte und Beobachtungen aus dem Tagesgeschäft werden in kurzen, regelmäßigen Gesprächen erfasst und von Outreach Studio in Beiträge übersetzt, ohne dass die eigene Stimme dabei verloren geht. Wie ein solcher interviewbasierter Kanalaufbau vom ersten Beitrag bis zu einem erkennbaren Profil in der Praxis aussieht, beschreibt der Artikel zum Expertenstatus aufbauen als B2B-Dienstleister.

Aus den Interviews entstehen sowohl kurze LinkedIn-Beiträge in fester Kadenz als auch längere Blogartikel, die auf der Website weiterleben und dort auch nach Monaten noch gefunden werden können.

Auffindbarkeit über LinkedIn hinaus

Das Geschäftsführerprofil wird so eingerichtet, dass es auch außerhalb von LinkedIn gefunden werden kann. Öffentliche LinkedIn-Profile können in Suchmaschinen wie Google und Bing erscheinen, wobei die Aktualisierung dort laut LinkedIn mehrere Wochen oder Monate dauern kann. Deshalb werden Kernbegriffe wie Metallumformung, Auftragsfertigung und Umformtechnik konsistent in Headline, Info-Bereich, Berufserfahrung und Beiträgen verwendet. Die Headline ist zusätzlich innerhalb der LinkedIn-Suche sichtbar und eignet sich unabhängig von der aktuellen Stellenbezeichnung zur Darstellung eines Kompetenzfeldes.

Flankierende Vernetzung mit 1.000 recherchierten Zielkontakten

Parallel zum Content läuft eine gezielte Vernetzung mit 1.000 recherchierten Ansprechpartnern bei relevanten Zielunternehmen. Ziel ist, dass ein Kontakt dem Unternehmen auf LinkedIn bereits begegnet ist, bevor überhaupt eine direkte Ansprache stattfindet.

Wie dieser strukturierte LinkedIn-Aufbau als Leistung im Detail funktioniert, zeigt die Leistungsseite LinkedIn-Aufbau für Geschäftsführung und Gründer.

Häufige Fragen zum LinkedIn-Kanal für die Geschäftsführung eines Metallumformers

Warum baut ein Metallumformer einen LinkedIn-Kanal für die Geschäftsführung statt für die Unternehmensseite auf? Weil das persönliche Profil der Geschäftsführung der glaubwürdigere Absender ist und eine größere organische Reichweite hat. Mitarbeitende verfügen laut LinkedIn im Schnitt über Netzwerke mit zehnmal so vielen Verbindungen wie die Follower-Zahl einer Unternehmensseite, und Inhalte aus persönlichen Netzwerken erzielen im Schnitt eine doppelt so hohe Klickrate. Die Unternehmensseite bleibt dabei ein sinnvoller Verstärker, ist aber nicht der primäre Kanal.

Wie viel Zeit muss die Geschäftsführung selbst in den LinkedIn-Kanal investieren? Die Inhaltserstellung läuft über kurze, regelmäßige Interview-Gespräche, in denen Themen, Projekte und Beobachtungen aus dem Tagesgeschäft erfasst werden. Outreach Studio übersetzt diese Gespräche in LinkedIn-Beiträge und Blogartikel, sodass Themenfindung, Schreiben und das Beobachten der eigenen LinkedIn-Zahlen nicht im Tagesgeschäft der Geschäftsführung selbst stattfinden müssen.

Wie wird der LinkedIn-Kanal für ein Unternehmen aus der Metallumformung auch außerhalb von LinkedIn auffindbar? Kernbegriffe wie Metallumformung, Auftragsfertigung und Umformtechnik werden konsistent in Headline, Info-Bereich, Berufserfahrung und Beiträgen des Profils verwendet. Öffentliche LinkedIn-Profile können dadurch auch in Suchmaschinen wie Google und Bing erscheinen, wobei die Aktualisierung dort laut LinkedIn mehrere Wochen oder Monate dauern kann.

Was passiert neben der Content-Veröffentlichung noch, um neue Zielkunden zu erreichen? Parallel zum Content läuft eine gezielte Vernetzung mit 1.000 recherchierten Ansprechpartnern bei relevanten Zielunternehmen, damit ein Kontakt dem Unternehmen auf LinkedIn bereits begegnet ist, bevor überhaupt eine direkte Ansprache stattfindet.

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